Auf einen Blick:

Abenteuerwelt

In der Abenteuerwelt Mautern kann man so einiges erleben. Neben Raubtieren wie Luchs, Wolf und Bär findet man Huftiere wie Alpaka, Mähnenspringer, Bison, Yak, Stein-, Dam- und Rotwild – aber auch Wildschweine oder Greifvögel!

Attraktionen

250 heimische Tiere, Europas schönstes und größtes Bärengehege, eine faszinierende unterirdische Wolfshöhle, ein Kinder-Erlebnisbauernhof mit Streichelzoo, Greifvogel-Flugschau täglich (außer Montag), ein Erlebnispark (Nautic Jet, Luna Loop, Sky Dive, Rutsche, Butterfly, Tower) Sommerrodelbahn und Bergflitzer

Alle Attraktionen...

Öffnungszeiten

Oktober 2014
Di - Fr 10 - 16 Uhr (kein Liftbetrieb)
SA & So 10 - 17 Uhr
Montag Ruhetag

Alle Öffnungszeiten

Anfahrt

Leicht erreichbar: Autobahn Abfahrt A9, ÖBB – großer Parkplatz vorhanden! Navigation...

Eintrittspreise

Erwachsene EUR 14,50 *
Kinder (4-15 Jahre) EUR 10,50
Familien ab EUR 22,50 *

Alle Eintrittspreise

Gastronomie

Wir bieten Ihnen kulinarische Köstlichkeiten im Café – Restaurant Talstation, im Berggasthaus und Kiosk.

Mehr Informationen über unsere Gastronomie...

News

17.10.2012 08:25

Toter Luchs wird zum Kriminalfall: Anzeige gegen Unbekannt

Das 8jährige Luchsweibchen Hera, das am Wochenende tot auf den Bahngeleisen bei Mautern gefunden wurde, ist erschossen worden. Das hat die pathologische Untersuchung am Forschungsinstitut für Wildtierkunde der VetMed Uni Wien ergeben. Das Projektil wurde sichergestellt.

Luchsweibchen Hera, rechts im Bild, mit Luchs George im Gehege der Abenteuerwelt Mautern

Wildpark Mautern Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger hat heute Vormittag Anzeige gegen Unbekannt erstattet: „Es ist unglaublich, dass hier versucht wurde, eine Straftat zu vertuschen. Der getötete Luchs wurde auf die Bahngeleise gelegt um ein tragisches Unglück vorzutäuschen.“ Reinhard Pichler, dem zoologischer Leiter, schien der vom Zug zerstückelte Tierkadaver aber von Anfang an verdächtig. Er zweifelte die Unfalltheorie an und brachte den toten Luchs zur Obduktion an die Veterinärmedizinische Universität in Wien.

Heute früh traf das - für alle Tierfreunde - tragische Ergebnis ein: Hera, das Luchsweibchen, wurde erschossen. Ein Projektil des Kalibers 7mm wurde aus dem Lendenwirbelbereich entfernt und sichergestellt. Für Reinhard Pichler tragisch: „Wir hatten immer Kontakt zum Luchs, er wurde von uns außerhalb des Geheges gefüttert und betreut. Er wäre bestimmt von selbst zum Luchs George ins Gehege zurückgekehrt. Jetzt im Herbst beginnt die Ranzzeit, außerdem wäre das Futter in freier Wildbahn knapp geworden.“

„Für uns ist das ein großer Verlust, wir hatten ein harmonisches Pärchen und eigentlich auch im Frühjahr mit Nachwuchs gerechnet. Wir haben sogar deshalb das Gehege entsprechend umgebaut.“ sagt Wildpark-Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger.

Luchsweibchen Hera ist wie bereits berichtet im März nach einem Lawinenabgang aus dem Gehege entkommen, Jäger und Amtstierarzt waren informiert. Luchse kommen in heimischen Wäldern vor und dürfen nicht gejagt werden.

Prämie zur Ergreifung

Herr Dr. Klaus Koroschetz, Obmann der Steirischen Jagdschutzverein-Zweigstelle Liesingtal, zeigte sich zutiefst betroffen über diesen Vorfall!

Der Steirische Jagdschutzverein-Zweigstelle Liesingtal, die Gemeinde Mautern, die Abenteuerwelt und eine Dame aus Seiersberg setzen auf die Ergreifung dieses Wilderers eine Prämie von Euro 2.000.- aus.

Sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststelle Mautern unter 059 133 - 6323-100.